Hier wird erzählt, schonungslos, böse, befreiend komisch.
Am 17. März 2026 um 20 Uhr tritt Nikita Miller mit dem Programm „Schuld und Bühne“ im Theater an der Ilmenau in Uelzen auf. Als Nikita Miller mit seiner Familie aus der Ukraine nach Deutschland kam, machte der kleine Junge sich viele Gedanken und Hoffnungen. Doch er merkte bald, dass es sich überraschend schwer gestalten kann, zwischen den Kultur-Stühlen zu sitzen. Wie er das geschafft hat und was er dabei gelernt hat, findet nur heraus, wer live dabei bist.
Jeder Mensch verarbeitet sein Leben anders: Die einen gehen in die Kirche, die anderen ins Yoga-Retreat – Nikita Miller hat sich für den klassischen Zyklus entschieden: Schuld, Gewissen, Leid, Erlösung … und am Ende nicht Sühne, sondern Bühne.
Schuld. Gibt’s in jeder Familie. Aber während andere ein bisschen schlechtes Gewissen kriegen, weil sie die WhatsApp von der Oma ignoriert haben, hat Nikita gleich das Komplettpaket gewonnen. Danke, Papa.
Gewissen. Dieses Arschloch, das immer dann klingelt, wenn man schlafen will. Oder beim Therapeuten, wenn man denkt: „Alter, ich zahl hier 120 Euro die Stunde, und du fragst mich nach meiner Kindheit?“
Leid. Ja, er hat seine Mutter beerdigt, seinen Vater gehasst und sich trotzdem irgendwie durchs Leben geprügelt. Klingt traurig? Ist es auch. Aber irgendwann muss man sich entscheiden: heulen oder drüber lachen. Und Nikita lacht – laut.
Erlösung. Gibt’s nicht wirklich. Aber Mikrofon, Publikum und ehrliche Lacher kommen verdammt nah dran.
Sühne Bühne. Nix mit vergeben und vergessen. Hier wird erzählt, schonungslos, böse, befreiend komisch.
